Die Kathedrale "La Encarnación" überragt den Platz der "Mezquita Aljama", die in den acht Jahrhunderten muselmanischer Herrschaft, die wichtigste Mezquita der Stadt war. 1528 wurde mit dem Bau der Kathedrale begonnen und bis in das 17. und 18. Jahrhundert weitergeführt, wobei sich die Bauarbeiten als endlos erweisen, da als Krönung noch die Hauptfassade und die Vollendung des Südturmes fehlen. Dieser Umstand hat mit der Zeit der Kathedrale ein einzigartiges Aussehen gegeben, was in der Bezeichnung "La Manquita" seinen Ausdruck findet. Im Inneren ragt besonders das sfkulpturelle Meisterwerk des Chores heraus, dessen Schnitzereien von Pedro de Mena, Ortiz de Vargas und Giuseppe Micael Alfaro gefertigt wurden. Die beiden Orgeln, die mehr als 4000 Flöten zählen, gehören zu den seltenen, grossartigen Musikinstrumenten des 18. Jahrhunderts, die bis heute noch in Gebrauch sind. |